Verträge von geschäftsführenden Leitungsorganen der Landesbeteiligungen

Der LRH analysierte die Verträge der geschäftsführenden Leitungsorgane von insgesamt 52 Landesbeteiligungen. In Summe waren 66 Leitungsfunktionen zu besetzen. Im Zuge der Anforderung der Unterlagen wurde deutlich, dass ein aktueller Überblick in Bezug auf die Verträge beim Land bzw. beim Eigentümer nicht immer gegeben war.

In den Verträgen der geschäftsführenden Leitungsorgane fand der LRH unterschiedlichste Regelungen und Formulierungen vor, die von einer weitgehenden Uneinheitlichkeit und mangelnden Transparenz im Landesbereich zeugten.

Zudem war das Land Kärnten seit Jahren mit der Umsetzung einer Vertragsschablonenverordnung, welche Grundsätze für die in den Verträgen zu regelnden Vertragsbestandteile vorgeben sollte, säumig.

Im Rahmen der Vertragsanalyse und des Bezügevergleichs zwischen den geschäftsführenden Leitungsorganen, den leitenden Mitarbeitern des AKL sowie der Politik konnte der LRH Optimierungspotentiale orten. Im Detail musste der LRH feststellen, dass die Gehälter von sieben Leitungsorganen das Gehalt eines Landesrates überstiegen. Im Bereich des KABEG-Management verdienten zwei leitende Mitarbeiter sogar mehr als der Kärntner Landeshauptmann.

 
Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden: Verträge von geschäftsführenden Leitungsorganen der Landesbeteiligungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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