LKH Villach - Brandschutz

Den Ausbau des LKH Villach hatte der Kärntner Landesrechnungshof (LRH) im Herbst 2018 als Großvorhaben zu überprüfen. Für die Brandschutzmaßnahmen plante die KABEG ein eigenes Projekt, um auch die anderen beiden Hauptgebäude des LKH miteinzubeziehen. Dieses Brandschutzprojekt hat der LRH nun als Projektphase 2 überprüft.

Ein Brandschutzplaner hat für die drei Hauptgebäude des LKH Villach rund 190 Mängel offengelegt. Die Gebäude waren zwischen 23 und 36 Jahre alt und die Brandschutzvorkehrungen somit veraltet. Das Brandschutzprojekt leistet einen Beitrag, um das LKH Villach wesentlich sicherer zu machen.

Maßnahmen

Die KABEG plant in den Stiegenhäusern der Hauptgebäude Druckbelüftungsanlagen. Dadurch bleiben die Stiegenhäuser im Brandfall rauchfrei und die Fluchtwege werden sicherer. Jedes Hauptgebäude wird mit einem Feuerwehraufzug ausgestattet, den man auch im Brandfall benutzen kann. Im Stiegenhaus Ost des Hauses C will die KABEG einen Liftturm bauen, um den erforderlichen Feuerwehraufzug unterzubringen.

Evakuierungsaufzug umsetzen

Der LRH kritisiert, dass die KABEG nicht plant, den Bettenlift der Aufzugsgruppe Ost im Haus B zu einem Evakuierungsaufzug umzurüsten, obwohl das ein wesentlicher Punkt des Brandschutzkonzepts ist. Diese Aufzugsgruppe müsste ohnehin bald erneuert werden, denn sie ist 36 Jahre alt. Der LRH empfiehlt die Maßnahmen zur Erneuerung sofort festzulegen, um unnötigen zusätzlichen Aufwand und Kosten zu vermeiden.

Die KABEG plant die Häuser nacheinander bis zum Jahr 2024 umzubauen. Der laufende Betrieb soll dadurch so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.

Zur Pressemitteilung

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