Tätigkeitsbericht des Kärntner Landesrechnungshofs 2019

In seinem Tätigkeitsbericht informiert der Kärntner Landesrechnungshof (LRH) über die Überprüfungen und Ereignisse des vergangenen Jahres. 2019 durfte der LRH zum ersten Mal Gemeinden überprüfen und nahm dabei die Abfallentsorgung von zwölf Gemeinden unter die Lupe. Erstmals führte der LRH auch gemeinsam mit dem Rechnungshof Österreich eine Prüfung durch. Überprüft wurde der Erwerb der HETA-Schulden, für die das Land haftete.

Zusammenarbeit stärken

Im Jahr 2019 hat der LRH auch den Grundstein dafür gelegt, um mit den Rechnungshöfen Österreichs noch stärker zusammenzuarbeiten. Dafür haben die Rechnungshöfe im Mai 2019 in Bregenz die Vorarlberger Vereinbarung unterzeichnet. In Zukunft wollen die Rechnungshöfe ihre Prüfungen noch besser miteinander koordinieren, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und voneinander zu lernen.

Hohe Umsetzungsquote

2019 führte der LRH erstmals ein großes Nachfrageverfahren durch. Er hinterfragte alle offenen Empfehlungen aus den Jahren 2013 bis 2017. Insgesamt hat der LRH 831 Empfehlungen nachgefragt. 480 Empfehlungen haben die geprüften Stellen bereits vollständig umgesetzt (58 Prozent), insgesamt sollen 95 Prozent umgesetzt werden. Die hohe Umsetzungsquote bestätigt den LRH in seiner Aufgabe, konstruktiv Kritik zu üben und Empfehlungen auszusprechen, um Bereiche des Landes zu verbessern. Zur Pressemitteilung

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