Rechnungshöfe stärker vernetzt

Die Rechnungshöfe Österreichs wollen in Zukunft noch besser zusammenarbeiten. Dafür haben die Präsidentin des Rechnungshofs sowie die Direktorinnen und Direktoren der Landesrechnungshöfe und des Stadtrechnungshofs gestern in Bregenz die Vorarlberger Vereinbarung unterzeichnet.
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Die Präsidentin des Österreichischen Rechnungshofs, die Direktorinnen und Direktoren der Landesrechnungshöfe sowie der Direktor des Stadtrechnungshofs Wien kamen gestern in Bregenz zusammen. Anlass war das 20-Jahre-Jubiläum des Landesrechnungshofs Vorarlberg. Die Vertreterinnen und Vertreter der Rechnungshöfe unterzeichneten bei dieser Gelegenheit auch die Vorarlberger Vereinbarung. Mit dieser Vereinbarung wird die Zusammenarbeit der Rechnungshöfe Österreichs gestärkt. "Die Vereinbarung zeigt, dass die Rechnungshöfe sehr gut miteinander kooperieren", sagt Rechnungshof-Präsidentin Margit Kraker.

In Zukunft wollen die Rechnungshöfe ihre Prüfungen noch besser miteinander koordinieren, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und voneinander zu lernen. Dazu planen die Rechnungshöfe jedes Jahr ihre Prüfpläne in einer gemeinsamen Konferenz abzustimmen. Dabei soll auch der Europäische Rechnungshof miteinbezogen werden. Die enge Zusammenarbeit helfe, qualitativ hochwertige Berichte zu liefern, sagt Präsidentin Kraker. Auch Direktor Günter Bauer vom Kärntner Landesrechnungshof schätzt den Erfahrungsaustausch mit den anderen Rechnungshöfen sehr: „Wir können voneinander lernen und gemeinsam die österreichische Finanzkontrolle stärken.“

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